Typisch FeG

kreuzmosaikFreie evangelische Gemeinden gehören zu den evangelischen Freikirchen und gehören zum Bund Freier evangelischer Gemeinden K.d.ö.R. (BFeG). Mit den anderen evangelischen Kirchen teilen sie das Erbe der Reformation. Mit den Freikirchen verbindet sie das Verständnis von Gemeinde als Freiwilligkeitsgemeinde, in der man nur aufgrund einer persönlichen Glaubensentscheidung Mitglied werden kann. Außerdem wird die Trennung von Kirche und Staat betont.

 

Die FeG Rödermark finanziert sich daher komplett aus Spendengeldern.

Inzwischen gibt es weltweit über 30 Mitgliedsbünde des Internationalen Bundes Freier evangelischer Gemeinden (IFFEC) mit rund 450.000 Mitgliedern. Die Mitgliedsbünde betreiben Auslandsmission in Afrika, Asien, Europa und Südamerika. Dadurch sind weitere Gemeindebünde entstanden.

In Deutschland gehören der Bund Freier evangelischer Gemeinden (BFeG) mit ca. 470 Gemeinden zu den bekannten und wachsenden Freikirchen.

Der BFeG ist eine geistliche Lebens- und Dienstgemeinschaft selbstständiger Gemeinden. Verbindliche Grundlage für Glauben, Lehre und Leben in Gemeinde und Bund ist die Bibel, das Wort Gottes.

Die Gemeinden wollen sich in ihrem Aufbau und Dienst nach der im Neuen Testament erkennbaren Lebensweise ausrichten. Bei aller Vielgestaltigkeit ist ihre Zusammengehörigkeit im Bund für sie eine verpflichtende Gemeinschaft.

Typisch FeG

Von Ansgar Hörsting, Präses des Bundes Freier evangelischer GemeindenAnsgar neu -2014 -

In Christus verwurzelt – seinen Auftrag leben

Der Baum ist ein altes Symbol für den Glauben an Gott. Sowohl für den Glauben des einzelnen Christen als auch den Glauben ganzer Gemeinden. Wie ein Baum braucht auch der Glaube tiefe Wurzeln, damit er gute Früchte tragen kann. Als Freie evangelische Gemeinden sind wir im Vergleich mit den Volkskirchen eher kleine Gewächse. Mit unseren Initialen ist so etwas wie der genetische Fingerabdruck der Pflanze „FeG“ beschrieben. Es lohnt sich, uns kennenzulernen.

„F“ wie frei
„Wenn der Sohn euch frei macht, dann seid ihr wirklich frei“, sagt Jesus von sich selber. Frei von Sünde, von erdrückender Sorge, von versklavender Lüge. Diese Freiheit wollen wir entdecken und darin leben. Freie evangelische Gemeinden wollen außerdem die freimachende Botschaft von Jesus Christus mit Worten und Taten weitersagen. Deshalb kapseln sich die Gemeinden nicht ab, sondern teilen ihr Leben mit solchen, die Jesus noch skeptisch und zurückhaltend gegenüber stehen. Deshalb gründen sie auch neue Gemeinden. Ständig suchen sie nach geeigneten Wegen, das Evangelium in einer zeitgemäßen und allgemein verständlichen Form zu vermitteln.

„e“ wie evangelisch
Das „Evangelium“ ist die „Gute Nachricht“ von Gottes Liebe. Die hat er in Jesus Christus auf einzigartige Weise gezeigt. Als er vor 2000 Jahren starb und auferstand, hat Jesus Christus das Heil für uns Menschen geschaffen. Das ist Gottes befreiende Gnade. Sie bewirkt auch den Glauben, mit dem wir bis heute in dieser Liebe verwurzelt sind. Wir glauben, dass die Bibel Gottes Wort ist und wir nur in ihr zuverlässig von Jesus Christus erfahren. Christus, Gnade, Glaube und Bibel – das sind die „evangelischen“ Merkmale, aus denen wir leben.

„G“ wie Gemeinde
Jesus Christus ist das Zentrum der Gemeinde. Deswegen ist Voraussetzung für die Mitgliedschaft auch der persönliche Glaube an ihn. Jede Gemeinde ist selbständig und entdeckt und braucht die Begabungen ihrer Mitglieder. Ihre Pastoren und Mitarbeiter beruft sie eigenverantwortlich. Sie finanziert sich durch Spenden und entscheidet über alle wichtigen Fragen eigenständig. Die Gemeinde ist der Raum zum persönlichen und gemeinsamen Wachstum. Mit anderen Gemeinden bildet sie einen Bund und teilt mit der weltweiten Christenheit das apostolische Glaubensbekenntnis.